Änderungen Jobcenter und Hartz4 in 2012 - Hamburg

Veröffentlicht auf von inge.hannemann

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Arbeitsmarktpolitische Instrumente für Arbeitslose in Hamburg 2012

 

In Hamburg sind rund 77.000 Menschen im Hartz4 Bezug. Diese Zahl stellt eine feste Komponente in Hamburg dar. Stabile Schwankungen um ca. 1 Prozent nach oben oder unten, je nach Saison sind festzustellen. (Quelle: Arbeitsagentur für Arbeit). Aus diesem Grund stelle ich hier keine Monatszahlen da. Sie zeigt einen gleitenden Jahreswert.

 

Der Arbeitsgeberservice

 

Der Arbeitsgeberservice (AGS) der Bundesagentur für Arbeit repräsentiert die Agentur bundesweit als Vermittler für Arbeitgeber und Arbeitslose. Dessen Aufgabe ist es als Verbindungsglied zwischen Unternehmen und Bewerber zu fungieren. Das bedeutet, dass ein Arbeit suchender Mensch die Möglichkeit besitzt, durch den Arbeitgeberservice über einen kurzen Bewerberweg in Arbeit zu gelangen. Dazu bedient sich die Agentur für Arbeit dem direkten Kontakt zum Arbeitgeber und dem Bewerber. Für ihn besteht die Möglichkeit sich über eine schriftliche Bewerbung auf kommerziellen Weg (Bewerbungsmappe) oder per Email zu bewerben. Der Mitarbeiter im AGS hat die Aufgabe entsprechend den Bewerbungen den passenden Mitarbeiter zu finden. Bei Eignung wird dieser vom AGS eingeladen und in einem Vorgespräch weiter an das suchende Unternehmen geleitet. Dort findet anschließend ein weiteres Gespräch statt.

Der Vorteil, für den Arbeit suchenden liegt, darin, dass die Anzahl der Bewerber von vornherein minimiert ist. Zumeist verlässt sich der Arbeitgeber auf die Aussagen des Mitarbeiters der Agentur für Arbeit. Dazu bedarf es einen engen und vertrauten Kontakt zwischen dem Arbeitsamt oder dem Jobcenter sowie dem Unternehmen.

Bisher war der AGS zwischen der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter getrennt. Für 2012 ist eine Zusammenlegung beider Arbeitgeberservice in Hamburg geplant. Eine Ausnahme wird das Jobcenter für schwerbehinderte Menschen bilden. Sie bleiben aufgrund ihrer einzigartigen Konstellation für sich. Ziel dieser Zusammenlegung ist die Bündelung der Ressourcen von Erfahrungen, Arbeitgeberkontakten als auch die engere Kommunikation zwischen Agentur für Arbeit und Jobcenter. Damit sollen besonders marktnahe Arbeitslose schneller in sozialversicherungspflichtige Arbeit vermittelt werden. Die Betreuung der Bewerber soll intensiviert werden.

Für Jugendliche sollen Ausbildungsvermittler zwischen Schule und Beruf vermitteln. Betriebliche Maßnahmen, wie Qualifizierungen für Arbeitslose und Eingliederungszuschüsse für Arbeitgeber werden dabei eingesetzt.

 

Urheberrecht: Inge Hannemann; Quelle: www.hamburg.de; Bild: Fllickr

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